Brotbackautomaten sind bereits seit Jahrzehnten auf dem Markt zu finden und dennoch fristen sie ein Schattendasein. Die wenigsten Hausfrauen und -männer haben ein solches Gerät in ihrer heimischen Küche stehen. Das ist wirklich schade, da sich die Ergebnisse eines modernen Brotbackautomaten nicht von denen eines Bäckers verstecken müssen. Und dies bei weit geringeren Kosten.


Gekauftes oder selbst gebackenes Brot – Eine Beispielrechnung

Die Frage, ob man sich die Mühe machen sollte, sein Brot selbst zu backen kann aus verschiedenen Gesichtspunkten betrachtet werden. Hier wollen wir den finanziellen Aspekt unter die Lupe nehmen, um zu zeigen, ob es sich überhaupt lohnt. Die folgenden Werte stammen von der Seite brotbackautomaten.de und sie sollen veranschaulichen, dass ein gekauftes Brot weit teurer ist als ein selbstgebackenes Exemplar.

Brot mit dem Brotbackautomaten

Bei der Nutzung eines Brotbackautomaten gibt es zwei Arten von Kosten zu beachten. Dies sind natürlich die Anschaffungskosten für das Gerät und die laufenden Kosten. Die Anschaffungskosten werden im nächsten Abschnitt betrachtet aber zuvor sind die laufenden Kosten dran, um zu schauen, wie teuer ein gebackenes Brot aus dem Automaten ist. Die laufenden Kosten setzen sich aus den Strom- und den Zutatenkosten zusammen. Beide Kostenarten können natürlich stark variieren, sodass an dieser Stelle erwähnt werden muss, dass es sich nur um eine Beispielrechnung handelt.

Als Stromkostenpauschale wird 0,25 Euro pro Kilowattstunde festgelegt, was in etwa den durchschnittlichen Strompreisen entspricht. Der auf brotbackautomaten.de empfohlene und für die Rechnung verwendete Brotbackautomat Panasonic SD-ZB2512 benötigt für ein großes Brot von etwa 1,2 Kilogramm im Schnitt 0,27 kWh. Das sind geradezu vernachlässigende sieben Cent für ein Brot bei den festgelegten Strompreisen.
Dagegen übersteigen die Zutatenpreise diese Kosten um ein Vielfaches. Diese sind schwerer festzulegen, da ein Kürbiskernbrot mit Bio-Zutaten weit teurer ist als ein Weißbrot mit billigen Mehlen. Es empfiehlt sich auf jeden Fall die Zutaten selbst zu mischen, da Brotmischungen weit teurer sind, als die einzelnen Zutaten. Für die Rechnung gehen wir einen Mittelweg und backen ein Roggenbrot mit Bio-Zutaten. Dabei entstehen Zutatenkosten von etwa 60 Cent bei einem 1,2 Kilo Brot.
Das fertige Brot kostet somit aufgerundet 70 Cent. Fragen Sie mal Ihren Bäcker, ob er Ihnen dafür ein solches Brot verkauft. Der Preis wird eher auf den vierfachen Wert, also 2,80 Euro hinauslaufen.


Anschaffungskosten – Ab wann rechnet sich der Kauf?

Wieder gibt es verschiedene Dinge zu beachten. Vorrangig sind die folgenden Fragen zu beantworten:
1. Welchen Brotbackautomat kaufe ich und was kostet er?
2. Wie oft backe ich Brot?
Für die Rechnung wird von demselben Brotbackautomat ausgegangen, wie in der Kostenberechnung. Der Panasonic-Automat gehört zu den teuersten Geräten auf dem Markt und ist mit seinen 170 Euro alles andere als ein Schnäppchen.
Des Weiteren wird von zwei Broten pro Woche ausgegangen, die Konsumiert werden. Dies sind 4,20 Euro Ersparnis pro Woche. (2,10 Euro Ersparnis pro Brot) Rechnet man nun die 170 Euro durch die 4,20 Euro und rundet den Wert auf, so erhält man die Woche, ab der sich der Automat endgültig refinanziert hat. 41 Wochen bzw. 81 Brote wird es dauern, bis dieses hochpreisige Gerät amortisiert ist, wie ein BWLer sagen würde. Bei einem preiswerteren Automaten geht dies natürlich weit schneller.
Sie können die Variablen gerne anpassen, um herauszufinden, wann sich Ihr persönlicher Brotbackautomat rechnet.

Fazit

Die Rechnung zeigt sehr schön auf, dass sich eine Anschaffung eines Brotbackautomats schnell wieder einspielt. Die Einsparung ist immens und frischer kann man kein Brot erhalten. Die Rechnung ist, wie erwähnt nur exemplarisch aber trotzdem zeigt sie anschaulich die Sparmöglichkeiten.
Von daher kann nur geraten werden: Wer regelmäßig Brot konsumiert und sparen will, der sollte sich einen Brotbackautomaten anschaffen.

 

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